Montag, 21. Mai 2012

„Eine wundervolle Arbeit“

Die Menschen rund um Lieberhausen setzten sich für die Hospizarbeit einDie Menschen rund um Lieberhausen setzten sich für die Hospizarbeit ein.

„Es haben sich sehr enge Beziehungen zwischen den Menschen in und um Lieberhausen und der Hospizarbeit in Wiehl entwickelt“, berichtet Monika Kretschmer von der Evangelischen Kirchen- gemeinde Lieberhausen. Viele Menschen hätten bereits persönliche Erfahrungen mit dem Johannes-Hospiz in Wiehl gesammelt und sich von der Arbeit in dem Haus sehr gut begleitet gefühlt. „Daher stand auch sofort der gesamte Ort hinter unserer Idee, die Hospizarbeit mit einer weiteren Spende zu unterstützen.“

Einen Betrag über 3.450 Euro gab Monika Kretschmer nun zusammen mit den Lieberhausenerinnen Annelies Held und Marianne Bessel an die Hospizarbeit der Johanniter und Malteser in Wiehl weiter. Es war die vierte Spende, die die Lieberhausener an die Hospizarbeit weitergaben. Der Betrag war erneut bei den Kollekten während der Adventszeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Lieberhausen gesammelt worden sowie beim Winterfest, das von zahlreichen Vereinen und Institutionen am 1. Advent rund um die „Bunte Kirche“ gefeiert wurde. Dabei gab es unter anderem selbst angefertigte Kunsthandwerke, eine der Attraktionen war eine lebendige Krippe, bei der Maria und Josef samt Schafen und Kuh bestaunt werden konnten.

An dem Winterfest waren die evangelische Kirchengemeinde, der Lieberhausener Schützenverein, die Feuerwehr-Löschgruppe Lieberhausen, der Heimatverein „Hicksland“, das Blaue Kreuz Gummersbach, der MGV Lantenbach, die Kita „Lummerland, der Posaunechor Erlenhagen, die Diakonie Bergneustadt und die Behinderten-Werkstätten Oberberg sowie der „Weltladen“ beteiligt. Viele Künstler und Chöre hatten außerdem kostenfrei bei der „Musik zum Advent“ mitgewirkt, um die Arbeit im Johannes-Hospiz zu unterstützen.

„Es war eine gute und große Gemeinschaft, bei der alle für den guten Zweck mitgewirkt haben“, betont Monika Kretschmer. Über die Spende freuten sich bei der Übergabe die Johanniter-Hospizverwaltungsleiterin Monika Müller und Michael Adomaitis vom Förderverein der Hospizarbeit in Wiehl. „Dank solcher Unterstützungen können wir unseren Hospizgästen noch vieles an ihrem Lebensende zuteil werden lassen“, sagte Monika Müller. So sei zum Beispiel damit bereits einigen Hospizgäste noch einmal eine Reise an das Meer ermöglicht worden. „Mit unserer Spende aus Lieberhausen helfen wir ihnen gerne, damit sie weiterhin ihre Arbeit so vielfältig und wunderbar gestalten können“, erklärte Monika Kretschmer.

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